2020 – DER ETWAS ANDERE SOMMER

Das Covid-19 Virus hat das öffentliche Leben doch stark eingeschränkt und letztendlich auch unsere Reiseroute beeinflusst. Ohne Corona wäre die Reise voraussichtlich wieder nach Dänemark, Schweden gegangen und wir hätten die wunderschönen Reviere wie Salzhaff und Vorpommersche Boddengewässer nie kennengelernt. 

Auch unterscheidet sich dieser Sommertörn von den vorigen dadurch, dass wir bedeutend mehr Kilometer an Land ‚radelnd‘ (1098 km) zurückgelegt haben als auf dem Wasserweg (714 km). Oft war der fiese Wind Schuld daran, manchmal auch die viel zu schöne naturnahe Umgebung, so dass wir zum Teil lange in ein und demselben Hafen gelegen sind.

FAZIT: Trotz Corona-Pandemie haben wir unseren Traum von den „Zeitmillionären auf dem Wasser“ ein Stückchen weitergelebt, sind drei Monate lang von Hafen zu Hafen getingelt und haben unser Leben nach Wind und Wellen ausgerichtet. 

Unser spartanisches Leben auf 10 x 3,20 Meter mit allem funktionalem und technischem ‚Luxus‘ (was Wassercamping halt hergibt) ist für dieses Jahr leider zu Ende und wir hoffen, dass es gelingt, die Corona-Pandemie bis zur nächsten Saison in den Griff zu kriegen. 

Eins steht schon jetzt fest: 

„Wo wir wohnen, ist viel zu wenig Meer!“

Schön war die Zeit – was bleibt sind die Erinnerungen.