Wie angekündigt, verlassen wir Kragenæs mit Kurs Nakskov Stadt.
Nicht nur wir, sondern auch viele andere Skipper gehen auf Tour, denn Rasmus hat ein Einsehen mit uns und gibt uns die Chance, den Hafen zu wechseln.

Durch das Smålandsfahrwasser an den Inseln Fejø, Skalø und Rådø vorbei ‚alluren‘ wir in den Langelandsbelt. Wir umrunden die Nordküste Lollands und ändern den Kurs Richtung Westen in den Naturpark Nakskov Fjord.
Beim Nakskov Fjord handelt es sich um ein einmaliges Naturgebiet mit vielen großen und kleinen Inseln und einer 7,5 km langen gekrümmten Halbinsel, die aufgrund ihrer Form den Namen Albuen trägt (was auf Dänisch Ellenbogen bedeutet).
Wir entscheiden uns für einen Liegeplatz in der Stadtmitte am neu angelegten Kai in direkter Nachbarschaft zu historischen Sehenswürdigkeiten. Irgendwie erinnert es uns an die Urlaube in Holland, in denen wir oft in den alten Hansestädten mitten in der Stadt festgemacht hatten.





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Mehr InformationenEin witziges Tankerlebnis in Nakskov wird uns sicherlich auch in Erinnerung bleiben: wir suchen am Kai vergeblich nach einer Dieseltankstelle bis wir einen schwarzen Container erspähen mit einem kleinen Schild DIESEL. Dieser Container ist tatsächlich die Zapfstelle für Diesel und wie wir es in Dänemark gewohnt sind – ein Automat. Hinter einer verschlossenen Tür ist der Tankschlauch versteckt und nun?
Ich laufe den Kai entlang und suche nach dem Hafenmeister, der gerade die Poller am Kai neu streicht und bitte ihn um Unterstützung.
Keine zwei Minuten später ist er bei uns, um uns zu helfen.
In Dänemark muss die gewünschte Menge Diesel im voraus eingegeben werden, ein komplizierter Bezahlvorgang folgt … nicht jedoch bei uns. Unsere Kreditkarten werden nicht akzeptiert, der Hafenmeister ist ratlos. Es kommen noch zwei Kollegen dazu, zusätzlich wird ein Servicetechniker kontaktiert … Ratlosigkeit. Sind wir die ersten, die hier tanken???


Ratlosigkeit am Selfservice-Tankautomaten
Der Automat wird neu gebootet, wir warten alle zusammen 30 Minuten bis der Automat wieder funktioniert und wir in Etappen unseren Diesel bunkern können (2,28 EUR / Liter). Eine unglaubliche Geschichte und wir wollten doch nur mal kurz tanken.