BELASTUNGS-INKONTINENZ

Wir liegen noch immer im wunderschönen alten Ostseeheilbad Boltenhagen. Aber was machen wir eigentlich so an den Hafentagen?


Also langweilig wird’s uns jedenfalls nicht. Wir beschäftigen uns rund um die Uhr mit z.B. ‚Fehlersuche‘:

Seit Beginn unseres Törns sind wir dabei, die Belastungsinkontinenz unseres Wasserinstallationsnetzes zu heilen. Schritt für Schritt tauscht mein Bordklempner sämtliche Dichtungskupplungen aus, wechselt das bei Amazon georderte Sicherheitsmembranventil und verbraucht für diese Aktionen meterweise Teflonband zum Abdichten. Mittlerweile sind wir bei einer Tröpfelinkontinenz angekommen, also auf gutem Wege!

Kopfzerbrechen und schlaflose Nächte, verursacht durch unsere instabilen Fahrradständer, gab es seit Tagen zusätzlich für meinen Zweiradmechaniker und Schlosser. Durch einen genialen Trick, da staunten sogar die Profis, stehen unsere Bikes nun bombenfest im Wind, Thema = abgehakt.

Noch nicht gelöst ist unser Problem mit einer undichten Stelle im Verdeck bei extremem Starkregen – aber in Arbeit. Vielleicht ist ein Nahtdichter die Rettung. Mein bootseigener Segelmacher soll ja auch noch was zu tun haben.

Und ganz nebenbei, wenn es die Zeit erlaubt, ergötzen wir uns an den schönen Bildern unserer Umgebung.

Boltenhagen – Fischereihafen
‚Zahmer Zeitgenosse‘

Tischschmuck ist in Coronazeiten nicht erlaubt, da hilft uns die Natur.

Unsere Yachtwelt „Weiße Wiek“ auf der Halbinsel Tarnewitz
mit Iberotel und Dorfhotel.
Und hier: Mein Captain, das Allroundtalent, beim Gastauftritt im Kurzentrum!

„Einer für alles“: Handwerk, Kopfwerk, Mundwerk.