Programmpunkt heute – die letzte Hansestadt an der Ostsee, die uns noch fehlt – nach Lübeck, Wismar, Stralsund und Greifswald: Rostock.
Wir genehmigen uns zur Abwechslung mal ne Schiffstour zum Stadthafen der Hansestadt, zuvor allerdings müssen wir mit der Fähre von der ‚Hohen Düne Warnemünde‘ ans andere Ufer der Warnow. Ordentlich wie wir sind, lösen wir für uns und unsere Minis Tickets am Automaten!, sowohl für die Fähre als auch für die Fahrt in die Stadt. Der Abfahrtsort für die Schiffstour nach Rostock wird uns vom Fährpersonal erklärt – so weit – so gut. Als wir dort unsere Tickets zeigen, müssen wir erneut löhnen!? Der Hafenrundfahrtstörn zählt natürlich nicht zum öffentlichen Nahverkehr – dumm geloff. Unsere Tickets für Rostock gelten nur für Bus und Bahn😢.
Die Hansestadt Rostock hat so zahlreiche Sehenswürdigkeiten, dass wir gar nicht alle besuchen können.
Von der Aussichtsplattform der St. Petri-Kirche verschaffen wir uns einen ersten Überblick über die Altstadt.
In Rostock steht das älteste ‚Hausbaumhaus‘ aus der Zeit der Hanse. Ein riesiger Eichenstamm, der die Hauptlast des Hauses trägt, steht auf einem großen Felsbrocken tief unter der Kellersohle.
„Wohnen im Hause Gottes“ im wahrsten Sinne des Wortes kann man in der Nikolaikirche. Vor über 30 Jahren entstand das ungewöhnliche Projekt. Im wiedererrichteten gotischen Kirchendach entstanden in 3 Etagen 20 Wohneinheiten über der ältesten noch erhaltenen Hallenkirche im Ostseeraum.

Satellitenschüsseln und Blumenkästen auf dem Kirchendach – wo gibt’s denn sowas?
Immer wieder stößt man auf Reste der Stadtmauer sowie Stadttore, die die Rostocker Altstadt seit dem Mittelalter umschlossen hat.
Das Rathaus sieht ebenfalls kurios aus: vor dem eigentlichen Rathaus steht eine Schmuckwand mit 7 Türmen, davor ein rosafarbener gotischer Vorbau mit Laubengang im Barockstil.
Zum Schluss ist schlendern auf der Rostocker Einkaufsmeile – der ‚Kröpi‘ – angesagt, ein dickes fettes Eis muss auch sein. Rechts und links der Straße alte Häuser in neuem Glanz mit total unterschiedlichen Giebelformen und -Farben.
Das Highlight dieses Tages aber ist die Fahrradstrecke zurück nach Warnemünde. Wo gibt es denn sowas? Der Fahrradweg überquert mehrmals ohne Vorwarnung die Auf- und Abfahrten von Autobahnzubringern – ganz schön gefährlich!












