VON EINER INSEL ZUR ANDEREN
Zuerst mit der Fähre (übrigens kostenlos auch für PKWs) von Usedom über die Swine auf die Insel Wollin, dann weiter mit den Rädern zum Ostmolenfeuer. Von hier haben wir einen tollen Blick auf die Mühlenbake (Leuchttürmchen Mlyny) – ein Seezeichen in Form einer Windmühle.



AHLBECK, HERINGSDORF, BANSIN


Anschließend geht’s mal wieder über abenteuerliche Waldwege (meinem Reiseadolf sei Dank) quer durch Pinienwälder zu einer ‚Untergrundstadt‘ (Podziemne Miasto).
Gute Abkühlung inklusive, ist es ja heute wieder richtig heiß hier im ‚Ausland‘. In kilometerlangen Gängen durchlaufen wir (zum Teil ist es stockdunkel!) die unterirdischen Bunkeranlagen, die in den 30er Jahren durch die Deutschen errichtet wurden, um den Militärhafen Swinemünde abzusichern.
Unsere Fahrradtour geht aber noch weiter: nach Misdroy, die angeblich polnische Antwort auf St. Peter Ording. Auch ein altes Seebad mit vielen wunderschönen Villen und einer architektonisch außergewöhnlichen Seebrücke, auf der das Leben pulsiert – HalliGalli auf der Brücke, aber erst recht am Strand.

Insgesamt 46 km auf 20″ werden wir heute zurücklegen, noch dazu auf polnischen Fahrradwegen! Diese sind die schlechtesten, die wir bisher auf unserer Reise unter die Pedale bekommen haben. Anscheinend hat das Radverkehrsnetz noch nicht viel von den EU-Geldern abbekommen. Daher ziehen wir es vor, unseren Rückweg auf einer nicht weniger abenteuerlichen Schnellstraße zu fahren – hier werden wir zumindest nicht von Myriaden von aggressiven Schnaken aufgefressen, die es hier an der Ostsee und am Haff sogar tagsüber gibt.

Alles gut gegangen, ein toller Tag!








