DIE KAISERFAHRT

Dienstag Morgen dann emsiges Treiben in der Stadt Stettin – der Grund: es steht die nur alle 10 Jahre stattfindende ‚TALL SHIPS SAIL 2017‘ bevor. Wir müssen daher unseren Liegeplatz verlassen und cruisen weiter nach Swinemünde – einmal quer über das Stettiner Haff (ca. 35 km), dann durch die ‚Kaiserfahrt‘ -ein schnurgerader künstlicher Kanal, der die Ostsee mit dem Haff verbindet. Und das alles bei angenehm glatter See. Noch schnell Auftanken zum Spottpreis (1 Liter Diesel für 4,25 Zloty, das entspricht ca. 1,07€) und ein schöner Platz in der modernen Marina Swinemünde (auch ein durch EU-Gelder finanzierter Hafen) ist sogar noch für uns übrig: alles richtig gemacht!

„Leinen los“ in Stettin (danke J. aus B.)
Industrieromantik an der Oder
Winken die Geier zum Abschied ?
Große Leuchtdalbe ‚Brama Torowa 1‘ markiert die Einfahrt zum Kanal ‚Kaiserfahrt‘
was die EU nicht alles fördert – Flaschen schleppen überflüssig

Das polnische Seebad liegt genau zwischen den drei größten polnischen Inseln: Wollin, Usedom und Karsibor. Über einen riesigen Kurpark direkt neben dem Hafen kommen wir zur Partymeile von Swinemünde. So was haben wir uns im Traum nicht vorgestellt, aber wir wurden ja vorgewarnt: eine kilometerlange Promenade – ein Fressstand neben dem anderen, unzählige Fahrgeschäfte für Kinder, quasi ‚Derkemer Worschtmarkt‘ – Flair … wer’s mag.

im Touri-Viertel: links Fahrradweg,  
rechts Flanier- und Fressmeile
Sandskulptur

Da war’s in unserer Taverna am Hafen mit einfacher Gastronomie erheblich gemütlicher.

das Türmchen stammt wohl noch aus der guten alten Kaiserzeit
direkt am Hafen:  
alte Festungsanlagen an der Swinemündung

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