Hilfe … der Himmel scheint seine Tore geöffnet zu haben, mehr als 24 Stunden regnete es am Stück und trotzdem Wassermangel?

Es tauchte ein kleines Problem auf: wir haben es versäumt, in Stralsund Frischwasser zu bunkern.
Das wird uns hier zum Verhängnis – fast!
An unserem Liegeplatz im ‚Akademischen Seglerverein‘ in Wieck gibt es lediglich eine Wasserbunkerstation in 600m Entfernung! Aber mein Captain hat ja immer gute Ideen (naja fast immer) und bittet um ein ‚bisschen‘ Wasser im gegenüberliegenden Restaurant. Mit einer Wasserschlauch-Trommel und unserem eigenen Wasserschlauch konstruiert er eine ‚Wasserleitung‘ quer über die Hafenstraße. Es dauert keine 10 Minuten, dann erteilt ihm die Hafenbehörde eine Rüge: das ginge ja gar nicht! Wir sollten bei 5 Bft und Dauerregen zum Wasserbunkern ablegen 😱 – nie im Leben!
Das hat Wieck noch nicht gesehen …
‚Bares für Rares‘ rettet uns über den Mittag und die Regenzeit geht dann doch irgendwie vorbei, zum Glück. Denn so langsam tröpfelt es an der ein oder anderen Stelle des Verdecks und die Handtücher wollen einfach nicht trocknen.

Am nächsten Tag sieht es schon gleich besser aus, abgesehen vom immer noch heftigen Wind. Das kleine Fischerdorf Wieck steht unter Denkmalschutz, viele restaurierte reetgedeckte Häuschen mit idyllischen Gärten säumen die alte Dorfstraße.

die Dorfstraße in Wieck







