KEIN KÜßCHEN AN MUTTERTAG

Ab dem Elde-Dreieck erobern wir neues Terrain.

Vor einem Jahr  – 2016 – ging’s Richtung Schwerin weiter, da die Schleusung in Dömitz auf die Elbe wegen Niedrigwasser nicht möglich war.

backbord nach Grabow,
steuerbord nach Schwerin

Kurz nach 12 Uhr (Captain’s Coffeetime) öffnen sich die Schleusentore der Schleuse Neustadt-Glewe.

Die Schleuse schließt sich und dann passiert 2,5 Stunden NIX ! Und wer war schuld?

SIEMENS … eine S7-Steuerung? oder ein Endlagenschalter am Schleusentor?… man weiß es nicht… und das an Muttertag.

Es dauert bis Techniker anrücken, die sich mit Automatisierungstechnik auskennen. Mit Unterstützung meines Traumschiffkapitäns kann der Schaden doch noch behoben werden und wir zu Tal schleusen.

Stunden später …
Ankunft in Grabow

Im Stadthafen von Grabow finden wir ausreichend Platz zum kostenlosen Übernachten am Kai der ‚Stadtpromenade‘.

Grabow ist bekannt als Geburtsort der „Grabower Küßchen“.

Die Schau(m)manufaktur hätte mich interessiert, hatte allerdings schon geschlossen. Naja … also keine (süße) Küßchen am Muttertag.

Im Klönschnack mit unserem waschechten Hamburger Bootsnachbarn erfahren wir wertvolle Tipps für HH, NOK, Ostsee … wie man sich die Euros wieder zurückholt, wenn der Automat nicht funktioniert … und nebenbei kommt die nötige Bettschwere für unser Wasserbett automatisch.