GÄNSEHAUT AM HOLMENKOLLEN

Mit der U-Bahnlinie T1 geht es heute bergauf Richtung Holmenkollen.

Schon von Weitem ragt der gewaltige Schanzentisch in den Himmel. Die berühmte Skisprunganlage ist gigantisch. Und das Beste: erstaunlich wenig Betrieb. Kein Gedränge, keine Reisegruppen – Oslo meint es gut mit uns.

Die Statue fängt die sympathische Geschichte eines streunenden Hundes ein, der die Wettkämpfe störte, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu genießen, und sich oft an den besten Plätzen – nahe der königlichen Loge – niederließ.

Ski-Simulator

Wir erleben, wie es ist, mit fast 100 Stundenkilometern die Schanze hinunter zu rasen,

sowie eine Skialpinabfahrt auf einer alpinen Olympiapiste 🫣

Im Aufzug den Schanzentisch hoch

Besuch des Ski-Museums:

Der Weg nach unten:

Die Zip-Line hätte uns gereizt!

Nach dem Besuch der Schanze spazieren wir noch durch die Skiarena hinauf zur kleinen Holmenkollen-Kapelle.

Jugend-Sommertraining für Biathlon und Langlauf

im Ski-Stadion Holmenkollen

Und wer uns kennt, weiß: Wenn irgendwo eine Tür offensteht, schauen wir natürlich hinein.

Also zack – rein in die Kapelle.

Drinnen erwartet uns ein Moment, den man nicht planen kann: Eine kleine private Probe für einen 80. Geburtstag am Abend. Plötzlich erklingt „Don’t Cry for Me Argentina“ durch den Kirchenraum. Diese Stimme, dieser Song, die Akustik, die Stimmung … einfach magisch.
Und ja – mir kamen tatsächlich die Tränen. So ein Augenblick trifft einen völlig unerwartet mitten ins Herz.

Manchmal sind es eben nicht die großen Sehenswürdigkeiten,

sondern die ungeplanten Momente,

die eine Reise unvergesslich machen.