Das moderne Gebäude des Nasjonalmuseet in unmittelbarer Nähe zu unserem Liegeplatz wirkt riesig und elegant zugleich.

National Museum Oslo
Innen wartet dann ein regelrechter Kunstmarathon auf drei Etagen. Beim Verlassen des Museums zeigt meine Uhr 2,5 km 😲!
Unsere Beine fühlten sich tatsächlich an, als ob wir einen Marathon hingelegt hätten.
Von klassischer Malerei über Design und Architektur bis hin zu moderner Kunst – in diesem riesigen Labyrinth könnte man sich problemlos einen ganzen Tag verlieren.


Natürlich wollten wir auch DAS berühmteste Gemälde Norwegens von Edvard Munch in seiner ursprünglichsten Version (1893) bestaunen.
Übersehen kann man das Werk nicht: Eine Menschentraube davor zeigt den Weg.

Aber auch die vielen anderen Ausstellungen überraschen immer wieder. Mal riesige Gemälde, dann wieder filigranes Design, alte Möbelstücke und skandinavische Gebrauchsgegenstände oder moderne Installationen, bei denen man sich manchmal fragt: Kunst oder kann weg? Genau diese Mischung macht das Museum aber spannend.






wohin führt diese Treppe?

(1990)
„In meinen Installationen sind Sie allein mit sich selbst und Ihren Gedanken“, sagt Bjørlo. Er nutzt Kunst, um menschliche Erfahrungen zu erforschen, die in Schmerz und Einsamkeit wurzeln. Dies ist das fünfte Werk einer Reihe immersiver Installationen, die sich mit dem „inneren Raum“ auseinandersetzen. Der Betrachter betritt eine sprachlose, bedrückende Welt, die mit sensorischer Überlastung droht
Der enge Durchgang, die schrillen Geräusche und die Hitze der Lichtquelle werden mit sengender Intensität empfunden. Sie stellen eine physische Tortur dar, aber die Herausforderung von Bjørlos Installation besteht darin, sich selbst durch Kunst und die Sinne zu begegnen.