Unser neues Motto:
“Abfeiern statt Abwettern”
Heute Morgen hat sich der kleine Fischerhafen auf Bohus-Malmön in Rekordzeit geleert, während wir noch gemütlich in unserer Koje schlummerten. Unser schwedischer Segler-Freundekreis rechts und links von uns (sechs Boote) legte nahezu zeitgleich ab.
Für uns hieß es erst um 9:30 Uhr: “Leinen los”.
Und endlich durften die Grünen unter Deck mal wieder zeigen, was in ihnen steckt. Nach den vielen gemütlichen Tuckerfahrten der letzten Tage stand heute wieder Gleitfahrt auf dem Programm.
Mit Kurs Süd kämpfen sich die beiden Volvo-Maschinen souverän gegen die aus Südwest anlaufende See. Die Wetter-App hatte uns im Vorfeld mit bis zu 90 Zentimetern Welle gedroht, doch zum Glück erwarteten uns nur langgezogene, sanfte Wellen, die die Fahrt überraschend angenehm machten.

bis zu unserem Ziel Lysekil
… eine kleine Stadt an der Nordseite der Mündung des Gullmar-Fjords.







eigentlich überdimensioniert für das kleine Städtchen Lysekil
Nach 45 Minuten laufen wir ein:
Havsbadet Gästhamn
Die erste ausgesuchte Box entpuppt sich leider als Fehlgriff – für Gastlieger nicht buchbar!
Also heißt es: Leinen wieder los, einmal verholen und auf die gegenüberliegende Stegseite wechseln. Dort finden wir schließlich unseren Platz für die nächsten Tage.

Bis Sonntag bleibt die Allure fest in Lysekil, und wir freuen uns schon auf das bevorstehende
”Mittsommer-Spektakel” am 19. und 20. Juni.
Für die Schweden einer der wichtigsten Feiertage des Jahres …
der längste Tag des Jahres
wird gebührend gefeiert …
und wir sind mittendrin statt nur dabei.


Lysekil war ein sehr populärer Badeort zwischen 1870 und 1890, auch König Oscar II. kam damals regelmäßig mit Schiff und Gefolge im Sommer hierher.


– Schwarze Villa –

Kaum fest in Lysekil vertäut, beginnt auch schon das Hafenkino …
heute allerdings in XXL-Ausführung.
Achtern von uns liegen gleich drei gewaltige Katamarane (“Meridian Adventure Sail”) mit den vielsagenden Namen MA#110, MA#112 und MA#114.
Mit rund 62 Fuß Länge und 10 Metern Breite wirken unsere ‘normalen’ Sportboote wie kleine Beiboote.
Im Laufe des Nachmittags verlassen die Riesen abwechselnd den Hafen, nur um kurze Zeit später wieder einzulaufen. Schnell wird klar: Hier wird trainiert. Und zwar Anlegemanöver bei ordentlich Gegenwind auf die Breitseite, unterstützt von zwei wendigen Schlauchbooten, die an den richtigen Stellen drücken, bremsen und korrigieren.

schützen die Hafeneinfahrt und die Rümpfe …
Die Crew steht parat, auf dem Wasser und am Kai 😀.


mit Anschubhilfe

Präzision auf engstem Raum, tonnenschwere Katamarane und jede Menge Fingerspitzengefühl.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen(Zum Anschauen “Video entsperren” anklicken)

(Freibad)












