Dieses „Action-Hormon“ hat uns letzte Nacht in Alarm-Zustand versetzt – von einer Minute auf die andere schießt unser Puls nach oben.
Wir haben bereits friedlich in der Koje geschlummert, da hören wir plötzlich Geräusche auf dem Deck. Die Pupillen weit aufgerissen, erkennen wir direkt über uns durch unsere runde Decksluke zwei Beine!
Ich klopfe wie verrückt gegen die Kojendecke, öffne in Nullkommanix die Luke und erblicke einen Typen mit Hoodie, die Kapuze über den Kopf gezogen, der mittlerweile vom Boot gesprungen ist und sich an unseren Bugkorb anlehnt. Lautstark verweisen wir ihn von unserer ALLURE.
Er behauptet in Englisch, er hätte sich ‚nur‘ an unsere Reling gelehnt.
Tatsächlich hat er sich an unseren 20-Zöllern zu schaffen gemacht, die wie immer rechts und links an der Reling stehen, wenn wir im Hafen liegen!
So etwas haben wir noch nie in all den Jahren unserer Seefahrtgeschichte erlebt:
Bike-Robbery an Bord
Dass die Bandenkriminalität in Schweden in den Großstädten mittlerweile ein großes Problem ist, haben wir bereits mehrfach gehört, aber doch nicht in Kalmar im Hafen! Wir waren geschockt und schliefen, man kann sich‘s vorstellen, diese Nacht nicht besonders gut.
