Nach stressfreier Anreise haben wir den hohen Norden erreicht: unsere mittlerweile ‚Zweitheimat‘ für die kommenden vier Monate.
Gleich am nächsten Morgen zieht es uns zu unserer ALLURE, die wie letztes Jahr ihren Winterschlaf in einer Bootshalle in der Ancora Marina verbracht hat. Wir haben ihr über Winter – aus der Ferne gesteuert – ein kleines Upgrade spendiert und können es nicht erwarten, das Resultat zu sehen. Ein neues Verdeck war bitter nötig, denn bei dem alten lösten sich langsam die Nähte auf. Der hiesige Sattler hat perfekte Arbeit abgeliefert und uns fällt ein riesiger Stein vom Herzen.
Den ganzen lieben Tag hat’s gedauert, bis wir unser bis an die Decke vollgepacktes Auto ausgeladen und gefühlt hunderte von Tüten und Kisten über eine Leiter ins Boot gehievt haben.
Am nächsten Morgen geht alles Schlag auf Schlag. Pünktlich um 11 Uhr schwebt unser Bötchen ins Wasser. Jetzt nur noch das routinemäßige Auswintern der Motoren und schon steuern wir unseren Liegeplatz für die kommenden Tage an.
Unser erstes Manöver für dieses Jahr klappt hervorragend und schon wieder fällt uns ein riesiger Stein vom Herzen. Mein Captain hat alles im Griff, wie eh und je.


