Nach einer durchwachsenen Woche in Nykøbing Falster und der letzten Nacht im Seglerhafen Vikingen gibt es mal wieder ein Wetterfenster für uns und es heißt früh am Morgen: „Leinen los – wir gehen auf den Strich“ … auf den rot-grünen Tonnenstrich im Guldborgsund.
Auch zahlreiche andere ‚Gestrandete‘ nutzen die Chance, heute über den Guldborgsund nach Deutschland überzusetzen.
Bei einer ausgewiesenen Tiefe von 2 m kann der Sund allerdings nur mit flach gehenden Schiffen durchfahren werden. In der engen Fahrrinne ist aufmerksames Navigieren angesagt: durch die roten und grünen Tonnen, sowie die Kardinaltonnen, die Gefahrenstellen (Untiefen / Steine) anzeigen.
Unser Echolot zeigt zum Teil gar nix mehr an, wahrscheinlich ist die Fahrrinne mit Seegras zugewachen.

Westlich von Gedser erreichen wir nach ca. 2 Stunden die offene Ostsee und den Rødsand Offshore-Windpark südlich von Nysted.
Unsere Route führt uns quer durch den Windpark an den riesigen Windrädern vorbei. Aber es ist deutlich mehr Abstand zwischen den Anlagen als wir im Vorfeld gedacht haben.
Es ist unsere erste Fahrt durch einen Windpark 😃!

Womit wir allerdings nicht gerechnet haben, waren die plötzlich aufziehenden dunklen Wolken und der einsetzende Regen! Keines unserer Wettermodelle hatte Regen im Programm.
Immer noch in Verdrängerfahrt schaukeln wir bis zum Ende des Windparks durch die aufgewühlte See bei mittlerweile 60cm Welle.

Danach endlich wieder in gewohnter Gleitfahrt und angenehm flachen Wellen über die Kadetrinne zur Sonneninsel Fehmarn.
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