Nach zwei stürmischen Tagen und Nächten heißt es heute: “Leinen los” auf der idyllischen Insel Femø 😄.
Der Wind drückt kräftig von der Steuerbordseite, deshalb legen wir mit langer Leine am Bug ab, ein bisschen Fieren hier, ein bisschen Schieben dort … und schon klappt das Ablegemanöver erstaunlich elegant.
Unser Bugstrahlruder lassen wir allerdings besser in Ruhe, denn der Wind hat ordentlich Seegras in unsere Hafenecke gespült. Einmal zu viel davon eingesaugt, und das gute Stück könnte schnell lahmgelegt sein. Also lieber ‘klassische Seemannschaft’: Leine, Fender und tatkräftige Unterstützung unserer netten Nachbarn ❣️!
Wir nehmen Kurs auf die Passage zwischen den Inseln Fejø und Askø und passieren an der Nordküste Lollands den kleinen Ort Kragenæs.



in der Mitte des Bildes
Die beeindruckenden monumentalen Steinskulpturen auf der Anhöhe sind gut durch das Sonnenlicht in Szene gesetzt.


Vorbei am Nøjsomheds Odde Vindmøllepark geht es schließlich weiter Richtung Spodsbjerg, unserem nächsten Ziel auf der Fahrradinsel Langeland.
Vor uns liegt nun der Langelandsbelt. Und der zeigt sich heute von seiner etwas ruppigeren Seite: Der Große Belt ist ordentlich aufgewühlt, und die Wellen machen deutlich, dass die beiden vergangenen Sturmtage doch noch nicht ganz vergessen sind.

Verbindung der Inseln Langeland und Lolland

Hier werden wir ebenfalls ein paar Tage bleiben. Schließlich warten wir auf ein passendes Wetterfenster, das uns die Weiterfahrt nach Süden ermöglicht.


‘Liegeplatz-Luxus’:
Welche Box nehmen wir denn?




füllt sich der Hafen dann doch noch …


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