Wir werden immer mutiger: Windstärke 4, es zeigen sich weiße Schaumkrönchen und wir laufen trotzdem aus!
In Verdrängerfahrt geht’s im engen Fahrwasser durch die Boddengewässer nach Wiek – heute fernab der Touristenströme!

Im Hafendorf Wiek auf der Halbinsel Wittow finden wir einen tollen Platz am Kopfsteg mit Blick auf die ‚Hafenpromenade‘ und eine alte ‚Kreideverladestation‘.

Kap Arkona – Kreidebrüchen

Schon gleich nach dem Festmachen zeigt sich, warum der Platz wohl frei war:)
Wir werden durch den Wind und den Schwell ordentlich durchgeschüttelt, auch die Fähren legen in rasantem Tempo in unmittelbarer Nachbarschaft an … hoffentlich ‚päckeln‘ die nicht – naja, wir ziehen jedenfalls nicht mehr um.
Wir tragen’s mit Humor, der Wind soll am Abend auf 2 Bft zurückgehen, was soll’s.
Aus der Not geboren wird dadurch unsere ‚Einschenkhilfe‚ für «Seefahrer ≤ 60» bzw. «Windstärke ≥ 4».

An Bord wird’s immer lustiger: der Captain hat aber auch Ideen😊.

Wir haben uns zum Schluss doch noch aufgerappelt und den kleinen Ort Wiek durchwandert. Im neu gestalteten Hafen versucht man mühsam, den Tourismus zu fördern: ein paar kleine Lädchen, Ferienwohnungen und etwas Gastronomie – der Ort selbst versprüht eher DDR-Charme.




