Heute geht es nach Christiania – Kopenhagens wohl ungewöhnlichstes Stadtviertel. Bunt, kreativ und irgendwie wie ein großer Abenteuerspielplatz für Hippies, Künstler und Aussteiger.
Als Hippies und Hausbesetzer 1971 ein ehemaliges Militärgelände besetzten, riefen sie die „Freistadt Christiania“ aus. Ihr Traum: ein selbstverwaltetes Zusammenleben außerhalb der Regeln des dänischen Staates … mit möglichst viel Freiheit und möglichst wenig staatlichem Einfluss.
Ganz unabhängig war Christiania allerdings nie. Rechtlich ist die Freistadt kein eigener Staat, sondern ein von Dänemark geduldetes Stadtviertel mit einer ganz besonderen Geschichte.
Auf unserem Weg kommen wir vorbei an
Noma Projects

wer Umami am Limit spüren will, kommt im Noma auf seine Kosten 🤔!
Speisekarte anschauen 🤭 …
Noma Projects ist die Entwicklungs- und Produktwerkstatt des berühmten Restaurants “Noma” nebenan … berühmt wurde es durch seine New Nordic Cuisine, bei der regionale und saisonale Zutaten … oft auch Wildkräuter aus dem bunten Garten, Algen, gemörserte Ameisen und fermentierte Produkte im Mittelpunkt stehen.


CHRISTIANIA





Lange Zeit war die berühmte Pusher Street das Symbol Christianias. Dort wurde offen Cannabis verkauft, allerdings übernahmen im Laufe der Jahre zunehmend organisierte und teils gewalttätige Banden die Kontrolle. Den Bewohnern entglitt die Situation.
2024 wurden sämtliche Verkaufsstellen entfernt, die bekannten Hinweisschilder mit dem Fotografierverbot hängen jedoch aus Tradition vielerorts weiterhin.




















Rückweg zum Margretheholm Havn
am Stadtgraben entlang,
der die Freistadt Christiana umschließt.



