Nach nur einer Nacht haben wir die Faxen dicke.
Wir kriechen aus unseren Kojen mit unangenehmen Ohrgeräuschen. Doch nicht etwa Tinnitus ?
Gleich wird klar: Der unangenehme permanente Brummton stammt nicht etwa von Faxes Faxgeräten, sondern schallt vom Kalkverladeplatz herüber.
Gruß an Jürgen: Deine Befürchtungen, dass es eher ungemütlich in Faxe ist, hat sich bestätigt. Zum Glück stimmte die Windrichtung, ansonsten hätten wir vielleicht auch noch Kalkstaub abgekriegt.
Auf unserem Faxe-Bike-Trip im Vorfeld hatten wir hier heimische Festlieger interviewt, ob es denn laut und staubig werden kann im Hafen? Sie nahmen uns unsere Befürchtungen, nur 2x / Woche würde verladen und Staub sei auch kein Problem.

Hmmm 🤔 … wir hatten wohl ausgerechnet die beiden Verladetage erwischt oder vielleicht war unser ‚Dänisch‘ dann doch nicht so perfekt und wir haben es einfach nur falsch verstanden ???
Dafür ist heute unser Mini-Törn to Rødvig bei achterlichem Wind (3 bft) und signifikanter Wellenhöhe von sage und schreibe 0,2 m und das Ganze bei ‚Sonne satt‘ richtig entspannend.
Freies Gleiten auf dem Wasser ohne Hindernisse in Form von roten und grünen oder sonstigen Tonnen – fast wie Zugfahren 😊.


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Mehr Informationen
Nach 50 Minuten Ziel erreicht: Der beliebte Hafen RØDVIG

und die Boxen waren frei

der alte hatte die Sturmflut im Oktober nicht überlebt

der weiße Feuersteinofen
Wahrzeichen der Stadt
Dieser Feuersteinofen im Hafen steht bereits seit 1870. Er wurde gebaut und genutzt, um an der Küste von Rødvig gesammelte Feuersteine in Glasuren für u. a. das Porzellan von Holmegaard umzuwandeln.

UNESCO Welterbestätte
… die Kalk- und Kreidefelsen bei Rødvig …











Diese schönen alten Fischerhütten hat die Sturmflut komplett zerstört

Rohmaterial für den Wiederaufbau steht parat

Die Sturmflut bzw. das Hochwasser letzten Herbst haben dem Hafen Rødvig extrem zugesetzt. Viele fleißige Hände und Handwerker haben es in kürzester Zeit geschafft, einen Normalbetrieb für uns Bootsfahrer zu ermöglichen. Die Steganlagen im Lystbådehavn verfügen alle über Strom und Wasser – rechtzeitig zum dänischen Saisonbeginn am kommenden Wochenende.



