Mittlerweile läuft die Suche nach einem Wetterfenster mit passenden Bedingungen für unseren Törn nach Fehmarn im Hintergrund weiter (das Angebot ist bis auf weiteres nicht akzeptabel für uns) … jetzt suchen wir die Zeitfenster ohne Regen, damit wir uns zumindest auf unseren Bikes bewegen können. Es ist zum Haareraufen!
Heute hat‘s geklappt, trockenen Rades besuchen wir die fiktive Mittelalterstadt Sundkøbing im Middelaldercentret auf der gegenüberliegenden Seite des Guldborgsunds.
Zeitreise 610 Jahre zurück
… ins Zeitalter der Ritter
… in die fiktive Markststadt Sundkøbing
mit Wohnhäusern, Werkstätten, Marktplatz, Werft und Hafen
Eine komplette Stadt des späten 14. Jahrhunderts ist hier authentisch nachgebaut.
Menschen in zeitgemäßer Kleidung treiben hier Handel und gehen einem Handwerk nach.
Auch historische Technologien, wie gigantische Steinschleudern, können bestaunt werden.




ein böhmischer Ritter als Sieger und sein Knappe.
Von Schaulustigen auf der Tribüne wehen Jubel- und Buhrufe herüber
Wir treffen auf viele engagierte Freiwillige, die Sundkøbing authentisch zum Leben erwecken.

von der Köchin des reichen Kaufmanns
„Birnenkompott für den Haferbrei“
„Ein paar Hosen“ … zwei Beinlinge aus Leinen, die nach oben gerollt werden
Diese freiwilligen ‚Vermittler‘ schlafen in den vorhandenen Häusern und kochen Ihr eigenes Essen, tragen mittelalterliche, selbstgeschneiderte Gewandung, die authentisch in die Zeitepoche passt. Sogar auf die Art der Schuhschnallen (Doppel-D 😉) wird geachtet! Ab 16 Uhr gehört die Stadt ihnen.
Und wir sind rundum begeistert vom mehrwöchigen, selbstlosen Engagement der vielen Freiwilligen.
Dieses Middelaldercentret ist auf jeden Fall nicht zu vergleichen mit den Freilichtmuseen, die wir bisher gesehen haben und distanzieren sich auch von den typischen Mittelaltermärkten. Hier wird Mittelalter von Mai bis September bis ins letzte Detail gelebt!
























