Nach einem nächtlichen Regenschauer empfing uns der Tag mit freundlicherem Wetter – strahlender Sonnenschein blitzte immer wieder zwischen mächtigen Quellwolken hervor. Perfekte Bedingungen also, um die Sehenswürdigkeiten Göteborgs zu erleben.
Mit der Spårvagn Nr.11 ging es von der Haltestelle in unmittelbarer Nähe zu unserem Liegeplatz direkt ins Zentrum Göteborgs – zum Biken ist es uns einfach zu kalt im Moment!

Unser Weg führte uns natürlich zuerst zum Hafenviertel Lilla Bommen, das mit seinem modernen Flair beeindruckt. Morgen kehren wir dorthin zurück – dann auf dem Wasserweg!
Und uns erwartete ein Postkartenmotiv nach dem anderen!

„Lilla Bommen“


Rot-weißer „Läppstiftet“-Turm
„Lippenstift“

… schwimmendes Hotel mit nostalgischem Flair …
Die Viking hat eine Länge von rund 108 Metern und ragt mit ihrem filigranen Rigg majestätisch über die Hafenbauten.

Göteborgs Operan


Göteborgs P-ARKEN gilt als das einzige schwimmende Parkhaus in Europa.
Der Name ist ein Wortspiel aus „Park“ und „Arche“.

Göteborgs Domkyrka
außen imposant – innen schlicht




Eine historische Markthalle im Herzen Göteborgs und seit 1889 ein zentraler Treffpunkt für Feinschmecker und Einheimische. 40 Stände und kleine Lokale sind unter dem beeindruckenden Gewölbedach vereint.


Fischfilet und traditionell ‚Kötbullar‘



„Drop in“
Es war mal wieder an der Zeit … und hier gab‘s ‚Studentrabatt‘ für den Captain 🤔.
Nicht wie zuerst geglaubt Rabatt für Studenten (oder Rentner), nein … eine noch unerfahrene Friseurin durfte sich versuchen. Letztendlich musste der Meister ran, um alles wieder zu korrigieren 🤣. Das Resultat kann sich sehen lassen:
„Sauwer die Hoor gschnitte“!

– ein moderner, überdachter Fischmarkt –
Mitten in der Stadt steht ein ungewöhnliches Gebäude, das aussieht wie eine Kirche – aber hier wird kein Gottesdienst gefeiert, sondern frischer Fisch verkauft!


Nach Hafenviertel, Markthalle, Friseur und Fischmarkt fehlt jetzt nur noch der Bummel durch Haga – eines der ältesten und gemütlichsten Viertel Göteborgs.

Die Kopfsteinpflastergassen, niedrigen Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert und die vielen kleinen Läden machen diesen Stadtteil zu einem besonderen Erlebnis.
Ursprünglich ein Arbeiterviertel aus dem 17. Jahrhundert, heute liebevoll restauriert und bei Einheimischen wie Touristen beliebt. Die typischen „Landshövdingehus“ (ein Stockwerk Stein, zwei aus Holz) prägen das Straßenbild.


Natürlich darf hier auch nicht eine Kaffeepause mit einer großen Zimtschnecke (Kanelbulle) fehlen!

alte Festung am Rand von Haga
Für den kurzen Aufstieg über Treppen fehlte uns allerdings heute die Kraft und Motivation.
Wir werden ja noch ein paar Tage hier in Göteborgs City verweilen.