Der Blick nach draußen verheißt heute nichts Spektakuläres: dichte Wolkendecke, vielleicht ein paar kurze Regenschauer – vielleicht aber auch nicht. Also heißt es heute morgen: ‘Schattencreme statt Sonnencreme’ 😉.
Das Wetter entspricht zwar nicht ganz unseren Wunschvorstellungen, dafür gibt’s etwas viel Wichtigeres: keinen Wind und keine Wellen. Wir bleiben also optimistisch und nehmen Kurs auf Rødvig.

Und wieder erfreuen wir uns am perfekten Fahrgefühl. Die neuen Propeller schieben uns souverän Richtung Süden, die beiden Grünen unter Deck schnurren zufrieden vor sich hin und so gleitet unsere Allure mühelos über das spiegelglatte Wasser.



So macht Bootfahren wieder richtig Spaß.


auf dem höchsten Punkt von Stevns Klint

direkt an der Abbruchkante der Steilküste


Kalkstein- und Kreidesteilküste
Ein paar Tropfen Nieselregen erwischen uns dann doch noch kurz vor dem Festmachen in Rødvig. Aber das nehmen wir gerne in Kauf für eine entspannte Fahrt auf nahezu glattem Wasser … oder wie der Pfälzer sagt: „Na alla, alles richtig gemacht!“
Morgen frischt der Wind mal wieder ordentlich auf … d.h. für uns Hafentage im malerischen Rødvig … also unser ganz normaler ‘Reiserhythmus’: 2-3 ÜN pro Hafen … so lieben wir das.


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Auf ‘Schlängeltour’ durch Rødvig Havn:



Feuersteinofen aus Kalkstein
Gebrannt und verarbeitet wurde dort Feuerstein (flint) von der nahegelegenen Steilküste Stevns Klint. Der gebrannte Feuerstein war ein wichtiger Rohstoff für die Keramik- und Porzellanherstellung und ging unter anderem an die bekannte Fajancefabrik Aluminia in Kopenhagen.










Nach der schweren Sturmflut im Oktober 2023 wurden die ursprünglichen Hütten von den Wassermassen fortgespült.




… der Captain, der Hafenmeister und der Lotse
