Wir verbringen die nächsten Tage in und um Karlskrona und bereiten uns auf das bevorstehende traditionelle Mittsommerfest am 23.6. vor.
Heute nehmen wir die ganzjährig verkehrende, kostenlose Fähre auf die Schäreninsel Aspö, um das Drottningskärs Kastell zu besuchen.
Die Fahrt mit der Fähre durch den Schärengarten, vorbei an kleineren unbewohnten Inseln und Verteidigungsanlagen aus vergangenen Zeiten, dient als Einstimmung auf einen gemütlichen und ruhigen Ausflug auf zwei Rädern auf der Insel Aspö.
Auf Aspö wohnen nur etwa 500 Personen und der Hauptteil der Insel besteht aus Wald und Felsen.
Hier erleben wir neben der Natur aber auch Marinegeschichte.
Die Festung in der Meerenge zwischen den Inseln Aspö und Tjurkö wurde schützend um die Einfahrt zur Stadt Karlskrona gebaut.







Man erhält eine gute Vorstellung, unter welchen Bedingungen die Soldaten, die hier untergebracht waren, hausten.
Der ‚Kleinboothafen‘ an der Ostseite der Insel bietet nur wenige Gästeplätze und diese wollen wir uns anschauen.

Mit einem Heckanker können wir nicht dienen, also scheidet dieser kleine gemütliche Hafen mit dem Kastell in Sichtweite leider für uns aus. Die Fingerstege sind tatsächlich eher für kleinere Boote geeignet – schade.
Im ehemaligen Lotsenturm der Insel ist heute ein Hotel & Gästehaus untergebracht. Wer stilgerecht übernachten will, kann dies im Turm tun – am schönsten natürlich im 5.OG.
Es gibt fünf Hotelzimmer, in jedem Stock eines mit atemberaubender Aussicht auf das Drottningskärs Kastell und den Schärengarten.





kleines ***Hotel im früheren Lotsenturm

Auf idyllischen kleinen einspurigen Nebenstraßen erkunden wir die Insel.
Auch ein Besuch eines Bike-Shops steht heute noch auf dem Programm. Unsere 20-Zöller schwächeln.

Ein Service, den man sich in Deutschland nur erträumen kann. Wir sind mal wieder begeistert!
Mein Captain ist wieder überglücklich.








