Auch als Hindenburg-, Anderten- oder „Monsterschleuse“ bekannt.
Fast 15 Meter geht es hinauf und das in nur 15 Minuten!
Wir haben ja im Vorfeld schon viel darüber gehört, ab er in natura … aber hallo.
Es kommt, wie es kommen musste: vor uns ein dicker Pott, auf der Schokoladen-Steuerbordseite ein Segler und wir müssen an die Backbordseite.
Bewappnet mit Schleusenhaken, Leine am Bug und an der Mittelklampe kann es losgehen. Zum Glück kommt Wolfgang mit aufs Gangbord, denn sogleich geht’s heftig zur Sache. Ein Umhängen des Schleusenhakens an der Leiter ist verdammt kräftezehrend, da in dem Moment, wo umgegriffen wird, das Boot sich sofort nach hinten und von der Schleusenwand entfernt.
Außerdem strömt das Wasser immer in gewaltigen Schüben in die Kammer und man hat fast keine Zeit, schnell genug umzugreifen.
Gemeinsam haben wir’s geschafft!
Unser Bordjunge SITO aber hat alles verpennt, so isses halt mit dem Personal – wenn man’s braucht, isses nicht da. Er hätte doch auch in die Leinen beißen und uns unterstützen können:)
Nach entspannter gemütlicher Weiterfahrt ohne nennenswerte Ereignisse entschließen wir uns, in den Salzgitter-Stichkanal abzuzweigen zu einem tollen Hafen (Yachthafen Heidanger) in parkähnlicher Umgebung, um das perfekte Sommerwetter an diesem Wochenende zu genießen.
Ein Sprung ins Wasser inklusive!













