NIX VERLERNT

Wie jedes Jahr zum Saisonstart heißt es, sich wieder an das Leben und Handling auf dem Boot zu gewöhnen und in den maritimen Workflow zu kommen.

Wer macht welchen Handgriff, jeder muss sich auf den anderen 100% verlassen können, wie funktionieren nochmal die Knoten, wie bereitet man das Anlegen vor, liegen Leinen und Fender in Position, sind alle Luken dicht und sämtliche bewegliche Gegenstände (außer uns) festgezurrt oder gesichert, klappt‘s mit der Navigation auf unseren Mobilgeräten (Komoot bringt uns auf dem Wasser nix) und das Allerwichtigste – was gehört zum üblichen Check des Maschinenraums dazu: Stimmt der Ölstand, genügend Kühlflüssigkeit, Keilriemenspannung ok, ist die Bilge trocken, Batteriecheck, Warmwasserboiler dicht, sowie die allgemeine optische Sichtkontrolle. 

Alles sieht gut aus, „Leinen los“ und ab geht‘s ins benachbarte Grömitz, das quirlige „Ostseebad der Sonnenseite“.  Anlegemanöver in die Box geglückt und unsere Allure hängt an vier Leinen sicher zwischen Dalben und Steg. Jetzt ist unser erstes richtiges ‚Stegbier‘ fällig.

Auch die beiden ‚Grünen‘ unter Deck sind glücklich, denn sie durften endlich wieder das machen, wofür sie da sind: Mit Power arbeiten.

Alles im Lot auf‘m Boot

Und so sieht unsere geliebte Freiheit auf dem Meer aus
Ein Bummel auf der 3km langen Grömitzer Kurpromenade

was für ein Gefühl
– wir sind wieder unter Menschen –

Seebrücke mit Tauchgondel …
Verkehrsregelung (rechts hin, links zurück)
Karibisches Flair an der Ostsee
Lecker Fisch von Falkenthal Seafood – muss sein!
ACHTUNG: fliegende Diebe am „Falkenthal“