SCHÄRENGARTEN-SLALOM

Unsere Etappen werden immer kürzer … die Grünen unter Deck sind kaum warm, da heißt’s schon wieder „Festmachen!“ Heute: schlanke 4,6 Seemeilen.

Ziel ist Gullholmen – eine weitere Perle im Skärgården Bohusläns – und einer der ältesten Fischerorte an der schwedischen Westküste. 

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Der Gästehafen selbst liegt auf der benachbarten Insel Härmanö

In der Hochsaison (also in wenigen Tagen 🤭) wird es hier nur so wimmeln von Booten. Der enge Sund bei Gullholmen und Härmanö ist nicht nur schmal und spektakulär, sondern dann voller Fähren und Freizeitbooten.

Eine kleine Fußgängerbrücke führt über diese schmale Meerenge zur Insel Gullholmen (rechts).

Gullholmens ehemaliges Schulhaus – heute Bibliothek, Naturmuseum und Kino in einem.

Thorbjörn, früher Lehrer für Naturkunde und Sprachen, hat sämtliche ausgestellten Tiere selbst präpariert! Ein echtes Original. Man merkt: Hier steckt Herzblut drin ❣️.

Schon im 13. Jahrhundert haben hier Menschen gewohnt, angelockt vor allem vom reichen Heringsvorkommen.

Im 18. und 19. Jahrhundert flutschte der Hering – das schillernde Gold des Nordens – hier nur so ins Netz. Das hat Gullholmen zu einem kleinen Boom-Ort gemacht. Salzerei, Konservenfabrik, Segelmacherei – alles, was das Fischerherz begehrte. 

Heute erinnern noch alte Holzhäuser, Bootsschuppen und das authentische Hafenbild an diese glorreichen Zeiten.

Liebevoll gepflegte Holzhäuser

Die ganze Insel kommt uns wie ein lebendiges authentisches Freilichtmuseum vor.

Die Häuser stehen dicht an dicht. Der Grund dafür ist die Form der Insel. Gullholmen ist eine sogenannte ‘Kroninsel’, die nicht in Grundstücke eingeteilt ist. An Stellen, die Schutz vor Wind und Wetter boten, durfte gebaut werden.

Diese Steinhütte ist eines der ältesten Häuser auf der Insel, heute als Museum eingerichtet ist.

Der Unterschied zwischen den kleinen, einfachen Fischerhütten und den großen pompösen, mit Schnitzereien verzierten Kapitänshäusern ist deutlich zu erkennen.