Acht herrliche Tage auf der dänischen Insel Anholt mit Sonne und Wind – dazu ein Hafenliegeplatz ‚Deluxe‘ … dieser Traum hat nun ein Ende.
Jetzt wollen unsere Grünen unter Deck endlich mal wieder das tun, wofür sie gebaut wurden: Brummen und zeigen, was sie können.
Morgens tobt das Kattegat noch etwas vor sich hin, und wir müssen uns in Geduld üben: Abwarten bis mittags auf abflauenden Wind – erst dann werden die Leinen gelöst. Der Wind (3-4 bft) hat heute von Nord auf West gedreht, signifikante Wellenhöhe 0,3 – 0,4m, so dass unser Kurs nach Göteborg gut machbar sein sollte – und das bei Sonne pur (🔆🔆🔆18°C).

Um 13:50 Uhr geht‘s dann gleich richtig zur Sache: ordentlicher Schwell an der Hafenausfahrt. Danach eine halbe Stunde steile Welle voll auf die Nase, denn wir müssen rund ums Flach nordwestlich von Anholt herum. Das Boot stampft ordentlich und kracht in die Wellentäler – zuerst in Verdrängerfahrt (nix für uns 🥴) – dann Versuch langsame Gleitfahrt (schon angenehmer 😏) …
Unsere Allure ist und bleibt halt ein schneller Gleiter und am stabilsten in Gleitfahrt.
Dann der erlösende Moment: Kursänderung nach Nordost, Wellen kommen nun querab von Backbord, und wir gleiten und surfen schnell und angenehm auf den langgezogenen Wellen – ein Tanz auf Wellen😃👍.
Auf dem Weg nach Schweden passieren wir die Großschifffahrtsstraße Kiel-Göteborg, immer das AIS im Blick – aber der Verkehr ist heute überschaubar.


Und dann das Kuriose: plötzlich spiegelglattes Wasser.


Nach 3 Stunden aufregender Fahrt: „Beschärung“ voraus!
Noch weit vor der Stadt Göteborg.




Die Schärenpassage verlangt nun präzises Navigieren – Untiefen, Felsen, Richtfeuer, Tonnen – alles im engen Abstand.
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Mehr InformationenUnd hier unser aufregender und spannender Törn in bewegten Bildern 📽️
Nach 3,5 Stunden erreichen wir unseren Zielhafen im Vorort Göteborgs: Marina GKSS – nicht irgendein Hafen, sondern der Heimathafen des Königlichen Segelclubs 😲.

Wir machen fest um 17:30 Uhr, befreien unsere Allure von der Salzkruste und gönnen uns anschließend einen kurzen Landgang durch die Hafenanlagen – viel Zeit bleibt uns nicht – bevor der Abend anbricht.







Ein schnelles Abendessen, dann ab in die Kojen.