SJÆLLANDS ODDE

Wir warten den morgendlichen Regenschauer ab bis wir um 10:10 Uhr die Leinen in Lynæs Havn lösen.

Dann geht’s bei wieder blauem Himmel und Sonne … ohne Wind und Welle … den Isefjord zurück – Richtung Kattegat in den Norden der Halbinsel Sjællands Odde.

Sjællands Odde – so heißt die 15 Kilometer lange Landzunge, die ins Kattegat ragt und nur 2 Kilometer breit ist.

Über die Hesselø Bugt – die Fahrt wurde mittlerweile etwas holpriger – erreichen wir Odden Havn – einen gemütlichen, typisch dänischen Fischereihafen an der Nordküste von Seeland.

Um den Küstenort herum wimmelt es laut Karte von militärischen Übungsgebieten.

Wer Odden Havn anlaufen oder verlassen möchte, kommt nicht umhin, sich vorab zu informieren, ob Schießübungen in den umliegenden Feuerzonen stattfinden. Während der Übungszeiten müssen die Gebiete weiträumig umfahren werden.

Wir haben Glück … die nächste Schießübung findet am 22.7.24 statt.

https://youtu.be/WY7HJbOspRM

Gleich nach dem Anlegen machen wir uns mit den Bikes auf den Weg zum Gniben. Dort gibt es einen wunderbaren Wanderweg um die steilen Hänge zum äußersten Zipfel der Landzunge.

Gniben, was steiler Berg bedeutet, ist der Name der äußersten Spitze von Sjællands Odde.

Hier beginnt der militärische Bereich …

für die Öffentlichkeit zugänglich, wenn er nicht gerade für Übungen genutzt wird.

Hier beginnt eigentlich der tolle Wanderweg um den Gniben herum bis zum äußersten Zipfel der Landzunge (Land’s End von Seeland), auf den wir uns so gefreut hatten … SCHADE!

Unseren Ausflug hierher im Jahre 2019 haben wir noch immer in Erinnerung – es war ein traumhafter Ort.

Zurück radeln wir auf der Südseite der Landzunge – natürlich auf “Spezial-Radwegen”!

Hier verbinden drei der größten Superfähren der Welt die große dänische Insel Seeland direkt mit Aarhus bzw. Ebeltoft auf Jütland.

Die Überfahrt nach Aarhus dauert nur 80 Minuten!

Odden Havn zählt sich zu einem der schönsten Yachthäfen Dänemarks eingebettet in einer malerischen Kulisse. Der Hafen ist geprägt von Berufsfischerei und Bootsbau – eine echte authentische Hafenatmosphäre.