Das Wetter hier in Göteborg passt uns im Moment so gar nicht😬!

Als wir angekommen sind, war es richtig sommerlich warm – Sonne satt, kurze Ärmel.
Und dann? Zack – Temperatursturz! Am Tag darauf fielen die Werte in den Keller: tagsüber 9 °C, nachts schmale 4 °C.
Normalerweise verbringen wir unsere Zeit auf der Plicht mit Rundumsicht auf den Hafen, aber unter diesem ‚Camperverdeck‘ ist es im Moment einfach zu kalt! So nutzen wir unseren Salon unter Deck so intensiv wie noch nie! Kuschelig warm haben wir’s da – dank unserer Diesel-Zentralheizung.

unter Deck
… unser 2-Zimmer-Appartement😃 mit Wintergarten …
Trotz der Wetterlaunen zieht es uns aber dennoch nach draußen, und wir ziehen los … dick vermummt und mit Handschuhen … um Långedrag zu erkunden.

Der Hafen liegt eingebettet in eine Villensiedlung, die direkt auf Granitfelsen gebaut ist – sowas haben wir noch nie gesehen! Riesige Villen, eine schöner und interessanter als die andere.





und schon entsteht ein ‚Steingarten‘ 🤣




Die Marina Långedrag selbst wirkt derzeit wie ausgestorben. Die Hafenmeisterin ist noch im Wintermodus und nur telefonisch erreichbar, ganz wenige Gastlieger, nur ein paar Schweden, die kurz mal zu ihrem Boot spurten, die Leinen checken und dann gleich wieder verschwinden. Kein Wunder: Regenschauer, graue Wolken und ein kalter Wind – kein Wetter für Skipper.

NIMBUS-Boote zum Verkauf
Hier hat die Werft ihren Hauptsitz.


Zum Glück gibt’s auch Lichtblicke. So treffen wir immer wieder unsere alten Bekannten Sandra und Volker – zuerst getroffen in Mårup auf der Insel Samsö, dann in Grenå und auf Anholt, und nun liegen sie auch hier in Långedrag nur ein paar Boote neben uns. Mit ihnen verbringen wir viele wunderschöne, unterhaltsame Stunden und Abende 😊.