STEGE AUF MØN

Kurz nach 8:00 Uhr legen wir ab im Nordhavn Vordingborg mit seinen charakteristischen Stegen in Zick-Zack-Form.

Unsere heutige Route führt uns um die südliche Spitze Seelands.

Das oft schmale Fahrwasser im Ulvsund schlängelt sich an Flachs und Steinriffen sowie mehreren Inseln (Farø, Bogø, Lilleø, Tærø, Langø) vorbei bis zur Insel Møn.

Wir passieren ein Meer an roten und grünen Tonnen sowie Kardinalzeichen (gelb-schwarze Markierungen), die gefährliche Stellen und Hindernisse markieren.

In Gleitfahrt Grundberührung zu haben würde die Urlaubskasse mal so richtig plündern – also “Uffbasse”!

Und hoffentlich sind alle Holzpfähle, die die Wikinger in den Meeresgrund gerammt haben, um die Handelsstadt gegen Eindringlinge und Piraten zu schützen, entfernt.

Diese Seesperre aus zugespitzten Holzpfählen (auf alt-nordisch “Stikæ”), zwischen denen Eisenketten gespannt waren, gaben dem Städtchen den Namen “Stege”.

In der dänischen Geschichte als “Eisenverschluss bei Stickæ” erwähnt.

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Wir sind auf jeden Fall gut angekommen im mittelalterlichen Stege auf Møn und haben die Qual der Wahl: Es gibt drei Häfen zum Festmachen. Wir entscheiden uns für den Lystbådehavn Stege und finden eine grüne Box – genau so, wie wir sie uns im Vorfeld gewünscht haben.

Die Nase im Wind und Blick aus der ersten Reihe in die Stege Bugt … was wollen wir mehr?