STRAHLENDER SUND

Durch die Meerenge Strelasund gleiten wir heute wie auf einer spiegelglatten Eisfläche über den Greifswalder Bodden – so lieben wir das!

Rügendamm-Brücke von unten
auf dem Greifswalder Bodden zwischen Rügen und Usedom

Während es in ganz Deutschland regnet, konzentriert sich die Sonne heute mal voll und ganz auf uns:), das tut guuut! Aber wir wissen auch, dass die kommenden zwei Tage wieder Wind- und vor allem Regentage sein werden.

Kurz hinter den Molenköpfen: das Sperrwerk Greifswald-Wieck, denn hier drohen immer wieder Sturmfluten. In der Durchfahrt dreht sich dann eine Sperre nach oben und zusätzlich fahren Schiebetore aus den Deichen rechts und links der Sperre.

Sturmflut-Sperrwerk

Wir finden einen freien Liegeplatz unmittelbar vor der hölzernen Zugbrücke in Wieck. Hier mündet das kleine Flüsschen Ryck aus Greifswald kommend in die Dänische Wiek.

Wiecker Holzzugbrücke
noch heute von Hand bedient, jede volle Stunde 
heute: ‚kalte Küche‘
dank der Fischbude vis-à-vis
Klosterruine Eldena
nur ein paar Schritte vom Hafen entfernt
Skulpturenparade an der Nordmole

Wir hätten auch auf der Ryck weiter nach Greifswald (ca. 5 km) schippern können, aber wir entschließen uns fürs Radeln. Die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald erinnert vom Stadtbild her stark an Stralsund und war ebenfalls 200 Jahre lang schwedisch.

Radeln entlang der Ryck
vorbei am Marina Yachtzentrum Greifswald
Der ‚Fangenturm‘ im Museumshafen – einst Gefängnis, dann Sternwarte … jetzt total uriges Hafenmeisterbüro.
Nordseite mit Rathaus und ganz klein im Hintergrund der Dom St. Nikolai
Ostseite des Greifswalder Marktplatzes mit backsteingotischen Giebelhäusern