Smygehuk, Schwedens südlichster Festlandpunkt ist ein sehr beliebtes Ausflugszie.
Das merkt man sofort: im ganzen Hafen herrscht touristisches Flair.
Für die 35 km Entfernung Ystad – Smygehamn wählen wir auf der Hinfahrt den Bus. Für die Rückfahrt kommen wir auf diese Weise in den Genuss des E-Bike-Feelings durch den Rückenwind😃.
Unser Plan war gut, wir sind jedoch erschüttert, als der Busfahrer uns nicht mitnehmen will!
Als wir ihm erklären, dass unsere Kleinen keine E-Bikes sind, bietet er uns die Aufhängegabeln auf der Busrückseite an – ohne Gurte oder ähnliche Festmacher! Nie und nimmer hängen wir unsere leichten Minis einfach so auf zwei Metallbügel ohne jegliche Sicherung und Abstandshalter. Schließlich akzeptiert er nach langem Hin und Her doch, dass wir die zusammengeklappten Minis mit in den Bus zwischen die Sitze nehmen … als Handgepäck.
Unglaublich – Schweden ist doch sonst sooo pragmatisch.


Der Hafen Smygehamn jedoch ist berühmt berüchtigt bei Skippern, da er gewaltig nach Faulgasen stinkt, die in dicken Blasen vom Grund aufsteigen. Ursache sind Faulschlamm und verrottende Pflanzenballen am Grund des Hafenbeckens. Und tatsächlich: es stinkt zum Himmel!

ein in Stein gemeißelter Kompass
mit Entfernungen zu europäischen Metropolen
Koordinaten des Fischerdorfes Smygehuk

739 km bis nach Hause
Bis 1954 wurde hier in der Gegend rund um Smygehamn Kalk abgebaut, in den Öfen gebrannt und als Baumaterial verwendet.
Dieses interaktive Kunstwerk gibt uns die Möglichkeit zu hören, was das Meer uns sagen will.
Ein Leuchtturm mit seinem blinkenden Licht dagegen ist nur eine Korrespondens in die Ferne, in das leere Nichts.
Der zum Fischerdorf Abbekås Hamn gehörende Fischereihafen der Gemeinde Skurups Kommun hat sogar ein paar Gästeplätze (wo ???), eine Galerie mit außergewöhnlichen Produkten und ein gutes Hafenrestaurant.



Dieser Giebel aus Feldstein und Ziegel war nie Bestandteil eines Gebäudes!
Ein vermögender Gutsbesitzer ließ den Giebel 1907 als Kulisse erbauen, denn es war damals nicht unüblich in den Milieus der höheren Schichten, Ruinen oder Monumente erbauen zu lassen.














