In Gelting-Mole setzen wir den dänischen Gaststander und dann kann‘s auch schon losgehen. Es wird eine Überfahrt der etwas ruppigeren Art, denn Wind (3-4bft) und damit auch die Wellen, kommen frontal von vorne aus NW – genau unser Kurs. Es ist ‚Verdrängerfahrt‘ angesagt.
Über die ‚nasse Grenze‘ erreichen wir Dänemark und legen einen Zwischenstopp in Sønderborg ein – zum Auftanken. Wir werden überrascht vom ‚sønderborgischen Tankprinzip‘: Man schätzt ab, für wieviel Kronen (1000, 2000 – 6000Kr max.) man ca. tanken möchte. (Schwierig, wenn man wie wir den Umrechnungskurs nicht parat hat). Dieser Geldbetrag wird dann über die Kreditkarte für einen Tag auf dem Konto blockiert. Jetzt zapft man, bis der Tank voll ist – abgerechnet wird natürlich nur der tatsächliche Betrag. So weit so gut … zur Kontrolle druckt man eine ‚Kvittering‘ aus … bei uns kommt lediglich ein unbeschriebenes Stück Papier aus dem Automaten?!
Aufgetankt und um ein paar Kronen ärmer nehmen wir Kurs auf den etwa acht Kilometer langen Als Sund, eine Meerenge, die die Flensburger Förde mit dem Als Fjord verbindet.
An der Nordwestspitze der Insel Als erreichen wir steuerbord die Einfahrt zur Stegsvig, die sich wie ein Trichter öffnet. Die nur 5m schmale Fahrrinne an einer Nehrung führt zur Dyvig – unser Tagesziel ist erreicht. Hier haben unsere Segelfreunde einen Platz für uns klar gemacht, sodass wir im sehr beliebten Dyvig Bådelaug Havn ein Plätzchen finden.
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Mehr Informationen… ist das ein schöner Abend





