Moin, Hamburg … wir sind gleich da!
Nur 53 Elbkilometer entfernt warten die
St.- Pauli Landungsbrücken auf uns.
Aber einfach mal losfahren nach dem Frühstück ist nicht. Denn ab der Schleuse Geesthacht sind wir im ‚Tidenrevier‘ (Wasserstandsschwankung ca. 3m). Wir planen unsere Ankunft an der Schleuse nach dem ELWIS Tidenkalender, warten also das Hochwasser (11:30 Uhr) ab und fliegen jetzt quasi der City von Hamburg mit dem Elb- und Tidenstrom entgegen.
Bei km 608 (Bunthäuser Spitze) geht’s in die spannende Norderelbe.


Bunthäuser Spitze:
Backbord – Süderelbe / Steuerbord – Norderelbe

Hinter der gewaltigen Fischbauchträgerbrücke wird die Skyline von HH sichtbar und wie auf Knopfdruck beginnt das gefürchtete Kabbelwasser des Hafens.
Durch die Kaimauern werden die Wellen der Barkassen, Ausflugsdampfer, Fähren, Schlepper und Großschifffahrt (von allen gibt’s reichlich !) in sämtliche Richtungen reflektiert und es entstehen unangenehme Wellen – was uns als gebriefte Rheinskipper jedoch nicht schockt.
Und dann ist es da, das neue Wahrzeichen Hamburgs – die Elphi – eine beeindruckende Kulisse. Das erste Highlight unserer Traumreise ist erreicht!


Es ist mächtig was los an den Landungsbrücken und wir sind mitten drin!
Wir hören den Sprechfunk der Berufsschiffer mit: „Was ist denn das für ein Krümelchen am roten Tonnenstrich“ – ich befürchte, er meint uns.
Oder: „Das große gelbe Teil, welchen Kurs geht ihr“ – gemeint war Grimaldi Lines.
Oder: „Mach mal den Leader und weiterhin gut im Wasser“. Das gelbe Ungetüm kommt uns immer näher … mit einem Affentempo. Wir dürfen im Hafengebiet nur 22km/h schnell fahren und sind damit mit Abstand die Langsamsten.😟
Im City-Sportboothafen anzulegen wurde uns abgeraten, da zu viel Schwell und außerdem Schlick bei Niedrigwasser.

In Finkenwerder, km 630, finden wir auf Empfehlung einen ruhigen, sicheren und richtig günstigen Liegeplatz beim Altonaer Segel-Club.

Altonaer Segel-Club

Am Nachmittag dann, ein zweites Highlight, steht unser VIP Shuttle-Service „Herr Dr. & Frau Lemke“ parat und wir genießen den Auto-Transfer durchs ‚Alte Land‘ in unser heutiges Nachtquartier (auf Land!).
Toll, dass es tatsächlich geklappt hat und wir die beiden Boots-Freunde von unserer letztjährigen Tour wiedertreffen.
Es wird ein sehr sehr langer schöner Abend daraus, danke euch zwei!









