VOM BADESTEG AUF DIE SKIPISTE

Schön war’s auf der Insel Ven

doch heute heißt es wieder: Leinen los!

Unser nächstes Ziel könnte kaum gegensätzlicher sein: Kopenhagen.

Schon von Weitem ragt ein ungewöhnliches Gebäude aus der flachen Stadtsilhouette heraus. Es entpuppt sich als eines der verrücktesten Bauwerke Dänemarks: 

CopenHill”.

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Vom Badesteg zur Skipiste
(Zum Anschauen “Video entsperren anklicken”

CopenHill

Auf dem Dach einer Müllverbrennungsanlage wurde eine rund 450 Meter lange Kunstskipiste angelegt mit Skilift, Wanderwegen und Europas höchster künstlicher Kletterwand an der Fassade.

Mitten im Sommer gleiten hier Skifahrer und Snowboarder über einen speziellen Kunststoffbelag den Hang hinunter, während unter ihnen der Müll der Hauptstadt klimafreundlich in Fernwärme und Strom umgewandelt wird. Eine geniale Idee: Freizeit, Architektur und Nachhaltigkeit an einem Ort vereint!

Wir sind dann doch lieber zu Fuß wieder nach unten gegangen – über Treppen, Wanderwege und die kleinen „Buckelpisten“ am Hang. Schließlich ist es schon ein paar Jährchen her, dass wir auf einer Skipiste standen 🤔.

Sicher ist sicher.

Bei schwülwarmen Temperaturen schwingen wir uns wieder auf unsere Räder und radeln weiter zum “Reffen”, Kopenhagens angesagtem Streetfood-Markt direkt am Wasser. Überall duftet es nach frisch Gegrilltem, exotischen Gewürzen und süßen Leckereien. Menschen sitzen entspannt auf Holzdecks, genießen den Blick auf den Hafen oder kühlen sich mit einem Eis oder einem kühlen Getränk ab – echtes Sommerfeeling.

Von dort geht es weiter zum wohl berühmtesten Fotomotiv der Stadt: “Nyhavn”. Die bunten Giebelhäuser spiegeln sich im Wasser, historische Holzschiffe schaukeln sanft an den Anlegern, und unzählige Restaurants laden zum Verweilen ein. Trotz der vielen Besucher besitzt dieser Ort seinen ganz eigenen Charme. Es ist einer dieser Plätze, an denen man einfach sitzen, das Treiben beobachten und die besondere Atmosphäre Kopenhagens aufsaugen kann.