VUN ALLEM EBBES

Nyborg, unser momentaner ‘Standort auf Zeit’ (bis zum nächsten Flautenfenster), bietet uns reichlich Möglichkeiten für schöne Fahrradtouren in alle Himmelsrichtungen. 

Heute erleben wir eine “Vun allem ebbes”-Tour: Herrenhöfe, Kirchen, Wassermühle, Hügelgrab, Schloss, Natur und ‘Fængsel’.

 

Vor dem Radeln: Muskeln aufpumpen – legales Doping.
Es wird eine sportliche Tour.

Dann geht’s los – voll der Gegenwind (4-5bft) und ständig bergauf …

Einer der unzähligen Herrenhöfe auf unserer Route
Vindinge Kirke – wie gemalt
Wassermühle: Sulkendrup Mølle
– leider geschlossen –
Großer Fischteich mit Fischtreppe
Zwar ohne Restauration aber mit kompletter Fahrradwerkstatt
Jættestue – ein Hügelgrab aus der Steinzeit

Als der Hügel vor 5000 Jahren in der Steinzeit errichtet wurde, diente er als Gemeinschaftsgrab für die Bauern in der Umgebung. Nach jeder Bestattung wurde der Eingang mit einem flachen Türstein verschlossen und mit runden Feldsteinen abgedichtet. Wollte man die Grabkammer erneut benutzen, so musste man die Kammer aufbrechen.

Refsdinge Sogn

Noch eine der typisch dänischen weißgekalkten Kirchen

Lykkesholm Slot – mit mittelalterlichen Wurzeln

Kein Mensch weit und breit,

herrliche Ruhe in diesem Märchenschloss,

aber auch niemand, der uns einen Kaffee servieren könnte –

wieder typisch dänisch!

In diesem wunderbaren Schloss kann man wohnen, einen Haken gibt’s allerdings:

Man muss das ‘ganze’ Schloss mieten!

Für 30.000 DKK (ca. 4000€) pro Wochenende stehen einem 13 Doppelzimmer mit Frühstück zur Verfügung.

Für interessierte Leser des Blogs stellen wir gerne den Kontakt her.

Also radeln wir weiter, ab jetzt wieder Richtung Nyborg – mit Rückenwind und bergab … ‘E-Bike-Feeling’ keimt wieder auf.

Hinter “Schwedischen Gardinen” im Fængsel von Nyborg

Der dänische Strafvollzug ist längst kein reines Absitzen mehr. Hier wird z.B. “Tuff Food” produziert. Unter dieser Marke wurden über “Coop” innerhalb von drei Monaten mehr als 2000 Liter Eis und 6000 Gläser Marmelade verkauft.

„Tuff Food” aus dem Knast

Wieder sind wir 40 Kilometer durch die dänische Lande gestrampelt, ohne auch nur eine einzige Möglichkeit, mal eine Pause einzulegen und etwas trinken oder essen zu können. Aber längst haben wir uns auf Selbstverpflegung eingestellt – für solche Fälle …

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