(WETTER)KAPRIOLEN AUF (SCHM)USEDOM

Nach ein paar heißen Tagen in Polen starten wir unseren Törn heute relativ früh bei Nieselregen und schwachem Wind in Richtung Haff.
Luftlinie sind es lächerliche 28 km … auf dem Wasserweg ganze 92 km!

Zum Glück lässt es das Wetter zu, dass wir große Strecken gleiten können, so brauchen wir nur knapp 3,5 Stunden. Einzige Hindernisse: immer wieder tauchen Reusen und Stellnetze im polnischen Gebiet auf, Fischernetze bzw. deren rote und schwarze Fähnchen in Deutschland. Da heißt’s höllisch aufpassen!

‚Frühstück bei Pietschs‘ während der Fahrt –
im Hintergrund wieder die alte ‚Karniner Eisenbahnbrücke‘ im Peenestrom

Zinnowitz hat einen gemütlichen Yachthafen am sog. ‚Achterwasser‘, das Seebad selbst – mit der typischen Bäderarchitektur – liegt an der Ostseeküste der Insel Usedom. Der Schnee in Zinnowitz (s. Blog vom 29.7.) ist mittlerweile geschmolzen und es herrscht viel Trubel am Strand und auf der Promenade (Hochsaison😏). Turbulent ist ebenso das Wetter – es weiß heute auch am Abend noch nicht, was es will – Wetterkapriolen vom Feinsten.

der Yachthafen Zinnowitz liegt geschützt  
in einer kleinen Bucht am Achterwasser
da braut sich ganz schnell was zusammen –  
am Ostseestrand Zinnowitz
in der Regenpause radeln wir schnell zurück zum Hafen
und siehe da: ein ‚kleiner‘ Wolkenbruch beim Abendessen
geschafft – alles in trockenen Tüchern!