WILDSAU IN DER SCHLEUSE

Elbe-Havel-Kanal

Heute haben wir wieder eine Tour zu einem See geplant – zum Plauer See

Eigentlich wäre der Weg über die Elbe sicherlich der landschaftlich schönere gewesen, aber uns wurde von anderen Bootsfahrern abgeraten, da der Wasserstand nicht unproblematisch ist.

Im Gegensatz zum Rhein kann man sich auf die Betonnung in der Elbe nicht verlassen! Die Fahrrinne ändert ständig die Richtung und wird durch Ansteuerung von gelben Richtungskreuzen am Ufer angezeigt, d.h. man muss zickzack fahren und höllisch aufpassen, um nicht auf Felsen zu landen.

Also fahren wir lieber sicherer auf dem Elbe-Havel-Kanal bis zur Einmündung in die Untere-Havel-Wasserstraße auf dem Plauer See.

Zwei Schleusen (Zerben und Wusterwitz) sind heute wieder zu meistern, gleich die erste bleibt uns sicherlich in Erinnerung!

Wir trauen unseren Augen nicht, in der Schleusenkammer treibt der Kadaver einer riesengroßen Wildsau … kein schöner Anblick.

Beim Ausfahren dann der nächste Schock: Die Steuerbordmaschine kommt nicht mehr auf Touren

Hilfe, was nun?

Telefonisch findet Wolfgang eine VOLVO-Werkstatt am Plauer See, die wir nach 5 Stunden endlich erreichen. Jetzt müssen wir noch langsamer fahren als bisher, praktisch nur noch im Standgas. Aber zum Glück gibt es ja noch eine funktionierende Backbordmaschine, die uns sicher in den Hafen bringt.

Kurios geht es auf dem großen Plauer See zu, wir werden von schwimmenden Häusern überholt.

schwimmende Häuser überholen uns

Mal schauen, wie lange es dauert, bis der Defekt behoben ist.

Bis dahin ist erstmal Pause/Urlaub angesagt.