WIR SUCHEN KREUZE

Nach einem total verregneten Tag gestern in Dömitz (das Tor nach Meck Pomm) sieht’s heute morgen recht gut aus.
Bevor wir ablegen, radeln wir noch kurz zu Wallensteins fünfeckiger Festungsanlage aus dem 30-jährigen Krieg direkt am Elbufer.

Dann steigt die Spannung:

unser Elbtörn kann beginnen.

Einmündung MEW in die Elbe km504

Die Großschifffahrt auf der Elbe hat mittlerweile an Bedeutung verloren durch die lang anhaltenden Niedrigwasserstände. Im Moment ist alles noch im grünen Bereich und wir fangen an, gelbe Kreuze zu suchen. Die Schifffahrtszeichen auf der Elbe sind zu Beginn etwas verwirrend, aber nach wenigen Kilometern einleuchtend:

  • grünes auf Spitze gestelltes Quadrat am LU, rotes liegendes Quadrat am RU
  • gelbe Kreuze an den Ufern – markieren den Übergang der Fahrrinne zur anderen Seite
  • Doppeltonnen, grün oder rot zeigen das veränderte Fahrwasser an
Alles klar ???
Live-Navigation auf dem IPad
wo ist das gelbe Kreuz ? 

Kompliziert??? Ja, so ging’s uns am Anfang auch. Wie einfach ist doch die Betonnung auf dem Rhein, hin und wieder mal ne Fahrwassertrennung, das war’s dann auch.

Hier fährt man die Elbe im Zickzackkurs!

Wir fahren mit der Strömung endlich wieder in Gleitfahrt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, auf der nach oben offenen Tachoskala, Hinweis an die lieben M&M’s, bis nach Bleckede.

Ein Plätzchen im ruhigen Schutzhafen hier in der Vorsaison auch kein Problem. Abends geht’s uns richtig gut – im ‚Bleckeder Brauhaus‘ schmeckt das selbstgebraute Bier bei sommerlichen Temperaturen prima. Bleckede, vorher noch nie was davon gehört, ein total schnuckeliges Örtchen mit ganz viel originalem Fachwerk.

Schutzhafen Bleckede

Brauhaus Bleckede

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