WO SIND DIE EISVÖGEL?

‚Baustellenstau‘ (gibt’s also doch !) auf dem Wasser und unheimlich hohes Verkehrsaufkommen mit dicken Pötten erwartet uns gleich nach dem Ablegen in Haldensleben.

Nach 20km lassen wir das Schiffshebewerk Rothensee backbord liegen und überqueren das Elbtal am Wasserstraßenkreuz Magdeburg.

Über die Kanalbrücke geht’s nur nach vorheriger Anmeldung und meist im Konvoi hinter der Berufsschifffahrt – außergewöhnlich!

Jetzt ist es nicht mehr weit zum ersten Bollwerk des Ostens: „Schleuse Hohenwarthe“ mit 19 Meter Hub! Wir haben Bergfahrt und schleusen vom Oberwasser aus, eindeutig das angenehmere Schleusen.

Von den Erzählungungen einer schwedischen Seglerin im letzten Hafen habe ich richtig Angst bekommen: sie berichtete von heftigsten Strudeln beim Hochschleusen!

Hab mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen…völlig unnötig.

Bis an die Zähne bewaffnet …
es kann losgehen!
… überlebt …
„Doppelschleuse Hohenwarthe“
bei Magdeburg
(19 Meter Hub)
jetzt erreichen wir den Elbe-Havel-Kanal.

Wolfgang hat im Vorfeld für heute einen kleinen idyllischen Hafen im Niegripper Altkanal ausgespäht. Quer über den Niegripper See – er erinnert uns ein bisschen an unsere Heimatreviere „Otterstädter“ oder  „Reffenthal“- biegen wir in einen engen Altkanal ein und können’s gar nicht glauben, dass das so stimmt.

Jetzt noch durch eine Brücke (reicht’s von der Höhe?), total spannend, dann haben wir unser Ziel erreicht.: „TuS EMPOR Burg e.V„.  

So herzlich empfangen, mit vielen Gäste-Infos und Tipps werden wir selten, eine wirklich empfehlenswerte Adresse! Auf jeden Fall schwellfrei, in total ruhiger Natur, hier soll es sogar Eisvögel geben. Habe jedoch keine gesehen, schade!

Niegripper Altkanal

Yachthafen TuS EMPOR Burg