Heute gab’s wettertechnisch absolut nix zu meckern. Bilderbuchwetter deluxe: blauer Himmel, weiße Cumuluswölkchen wie hingetupft – ein Tag wie gemalt für unsere heutige Expedition auf zwei Rädern.
In Schilksee haben wir erst mal unsere Bordkasse aufgebessert … die gesammelten Pfanddosen der letzten Monate gegen bare Münze getauscht bis der Rückgabeautomat geglüht hat 😂. Danach noch schnell durch den Einkaufsmarkt geeilt und die Bordkühlschränke wieder aufgefüllt.
Danach ging’s auf die von meinem Skipper geplante Radtour. Natürlich wieder mal eine „Wolfmoot“-Tour und nix für schwache Nerven.

Vom Leuchtturm Bülk bis Dänisch Nienhof an der Eckernförder Bucht … immer an der Steilküste entlang. Klingt harmlos – war’s aber ganz und gar nicht!
Was auf der Karte wie ein lauschiger Küstenradweg aussah, entpuppte sich live als einer der heftigsten Singletrails unserer Radfahrgeschichte.









Die Strecke verändert sich zu einem schmalen, ausgewaschenen Pfad durch Gestrüpp direkt an der Abbruchkante der Steilküste. Der Boden wechselt zwischen hartgetrocknetem Lehm, sandigen Passagen und grobem Wurzelwerk … alles, was das Mountainbiker-Herz höherschlagen lässt.

Eine besondere Passage – an der Steilküste von Stohl – wird uns in Erinnerung bleiben: Links drei Lagen Stacheldrahtzaun, rechts die Abbruchkante, dazwischen ein schmaler Pfad in bis zu 30 Metern Höhe 😳!





Die Fahrbahn ist oft kaum lenkerbreit, mit abrupten Anstiegen und knackigen Abfahrten.



Adrenalin pur, grandiose Ausblicke über die Ostsee, aber definitiv nix für ungefedertes Material oder schwache Nerven.







… denkste …
… heute geschlossen 😬


Danach ging‘s schnurstracks auf geteerten Fahrradwegen 😄 zurück in unseren Olympia Hafen …
… Mission Küstentrail unbeschadet überstanden!