Heute verlassen wir den wohl bekanntesten Ort an der westschwedischen Küste – Fjällbacka. Der kleine Ort, der Besucher aus aller Welt anlockt, ist bekannt durch Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“, die Sommerresidenz von Ingrid Bergman, sowie durch die Krimis von Camilla Läckberg.

Für uns heißt es heute: “Leinen los” und gemütlich weiter Richtung Hamburgsund. Gerade einmal vier Seemeilen liegen zwischen den beiden Häfen. Die Strecke führt uns geschützt durch die Schärenwelt, sodass wir erneut entspannt durch die faszinierende Insellandschaft tuckern können.

… und schon wieder landen wir mitten in einer neuen Bullerbü-Kulisse. Jedes Mal, wenn wir glauben, schöner kann es kaum werden, überrascht uns Bohuslän erneut mit seiner unglaublichen Landschaft. Die glatt geschliffenen Granitfelsen, die roten Holzhäuser und das glitzernde Wasser ergeben ein Postkartenmotiv nach dem anderen.













Dokumentation im Logbuch

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen(Zum Anschauen “Inhalt entsperren” anklicken)
Hamburgsund haben wir bereits gestern auf 2 × 2 Rädern erkundet und dabei sofort ins Herz geschlossen. Der kleine Ort liegt so malerisch an einem rund vier Kilometer langen Sund, der an manchen Stellen kaum mehr als 50 Meter breit ist … da müssen wir hin!
Direkt gegenüber befindet sich die Insel Hamburgö, die über eine kostenlose Autofähre mit dem Festland verbunden ist.
Kaum haben wir in Hamburgsund festgemacht und gemütlich gefrühstückt, beginnt auch schon wieder der sportliche Teil des Tages.
Mit der kleinen gelben Fähre setzen wir auf die Insel Hamburgö über. Unser erstes Ziel ist die hübsche, weiße Holzkirche oberhalb des Ortes, von der man bereits einen herrlichen Blick über den Sund hat. Doch das eigentliche Abenteuer beginnt erst danach: der sogenannte “Elefantenweg”.


muss ein “Oldtimernest” sein













Wer die Schären lieber von oben bestaunt, steigt hier ein …
… heute leider schon ausgebucht
… wir bleiben bodenständig


Immer wieder stehen wir vor der Frage: Wo geht es eigentlich weiter? Wegweiser sind eher dezent vorhanden (kleine Steinhaufen), und so wird aus der Wanderung stellenweise eine Mischung aus Orientierungslauf, Kletterpartie und Ninja-Parcours.

denn dazwischen ist es sumpfig
Ninja-Parcours
Der Wanderweg trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Die gewaltigen, vom Eis der letzten Eiszeit glatt geschliffenen Granitfelsen erinnern an riesige Elefantenrücken. Mal führt der Pfad über nackten Fels, mal verschwindet er zwischen Heidekraut, Kiefern und kleinen mit Wasser gefüllten Senken.




Hinter jeder Felskuppe eröffnen sich neue Ausblicke auf die Schärenwelt, kleine Buchten und das türkisblaue Skagerrak … wir sind hier nahezu alleine unterwegs.




Am Ende kommen knapp sieben Kilometer zusammen und gefühlt unzählig viele Höhenmeter. Unsere Beine wissen jedenfalls am Abend ganz genau, was sie geleistet haben. Aber genau solche Touren sind es, die diese Schärenküste so besonders machen: ein bisschen Wandern, ein bisschen Kraxeln und ganz viel Staunen.
Wir lieben es!