Tønsberg trägt nicht umsonst den Beinamen „Norway’s Nice“. Die Stadt gilt als einer der sonnigsten Orte Norwegens.
Mit den unglaublich vielen Restaurants, Cafés, Plätzen und der lebhaften Fußgängerzone erleben wir ein maritimes, fast schon südliches Flair.
Alle sitzen draußen oder auf ihren Booten, beobachten das bunte Treiben und genießen das Leben, es ist sommerlich warm … einfach herrlich ☀️☀️☀️!

Nicht nur die moderne, heutige Stadt ist total interessant, sondern auch ihre beeindruckende Vergangenheit. Tief unter den Straßen liegen die Ruinen mehrerer großer Kirchen und Klöster. Über Jahrhunderte hinweg residierten norwegische Könige hier, und im Mittelalter gehörte Tønsberg zu den bedeutendsten Städten des Landes – mit Bergen, Oslo und Trondheim.
Bereits im Jahr 871 wurde die Siedlung gegründet und erlebte ihre große Blütezeit im Mittelalter.
Das Wahrzeichen der Stadt erhebt sich auf dem Slottsfjellet, dem Schlossberg. Dort stand einst eine mächtige Burganlage mit dicken Mauern, Wachtürmen und einer strategisch perfekten Aussicht auf die Einfahrt zur Stadt.
Unser heutiges Ziel:


historische Altstadt „Nordbyen“

Bentegården in der Nordbyen 16

liebevoll in Szene gesetzt

Kleine Gassen, alte Holzhäuser und jede Menge Charme …
hier scheint die Zeit ein wenig stehen geblieben zu sein.















Weitblick über die Fjordlandschaft






Vom ursprünglichen Schloss ist heute allerdings nur noch wenig erhalten. Viele der Steine wurden im Laufe der Jahrhunderte vermutlich für Keller, Fundamente und andere Gebäude in der Stadt verwendet.
Auch wenn von der Festung selbst kaum noch etwas übrig geblieben ist, lohnt sich der Aufstieg auf den Schlossberg unbedingt. Die Aussicht über die Altstadt, den Hafen und den Fjord ist einfach grandios und macht schnell verständlich, warum dieser Ort einst von so großer strategischer Bedeutung war.
Direkt am Fuße des Berges befindet sich das Slottsfjellsmuseum:
Hier gibt es mehrere Ausstellungen.



mit Funden aus der Umgebung

Ausstellung mit zahlreichen Wal-Skeletten:


Vor den riesigen Walskeletten kam uns natürlich sofort „Timmy“ in den Sinn. Der berühmte Buckelwal bekommt ja vielleicht ebenso irgendwann einen Ehrenplatz im Museum.


trubelige Hafenpromenade