AM ENDE DER WELT

VERDENS ENDE

Wie das mit der berühmten Planerweisheit nun mal so ist:

„Ist der Plan auch gut gelungen, verträgt er doch ein paar Änderungen“.

Schuld ist dieses Mal ein angekündigter Wetterwechsel für die kommenden Tage. Gestern war davon auf den Wetterkarten noch kaum etwas zu erkennen, heute sieht die Lage plötzlich ganz anders aus. Schnelle Wetterwechsel sind hier in der Gegend wohl an der Tagesordnung.

Statt wie geplant Østre Bolærne anzulaufen, nehmen wir Kurs auf einen Hafen weiter südlich: „Havna Tjøme Hotel“.

Somit fällt das geplante Wiedersehen auf dem Bolærne Archipel mit unseren beiden Seglern heute leider ins Skagerrak.

Wir lassen die ‚alte Stadt‘ Tønsberg im Achterwasser liegen

und tuckern gemütlich in Verdrängerfahrt durch den Tønsbergfjord.

Eine echte „Servierschürzchen-Tour“: spiegelglattes Wasser, strahlender Sonnenschein und so hohe Temperaturen, die eher an Hochsommer als an Norwegen erinnern. Die Hitze setzte sogar unseren Handys und iPads zu. Während wir die Landschaft genossen, mussten die elektronischen Crewmitglieder kurzerhand zur Abkühlung in den Kühlschrank umziehen 😄.

… nur noch der Propeller ist im Wasser!

Je weiter der Nachmittag voranschreitet, desto mehr Wochenendausflügler kommen uns auf dem Wasser entgegen.

Ein gutes Zeichen, dann müsste ja unser Zielhafen schön leer sein.

Angekommen am ‚Havna Tjøme Hotel‘ … der Hafen war tatsächlich total leer … überzeugt hat uns die nagelneue Anlage allerdings nicht wirklich. Also nur schnell einen Kaffee getrunken, erneut heißt es „Leinen los“ (17 Uhr 😄) und weiter geht’s Richtung „Verdens Ende“ dem berühmten „Ende der Welt“.

Ein weiteres Highlight unser Kreuzfahrt 2026:

„Verdens Ende“

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Glücksmomente am Ende der Welt …
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Unglaublich, was für eine Kulisse die Natur hier geschaffen hat. Wenn die Welt tatsächlich irgendwo endet, dann könnte sie kaum einen schöneren Abschluss finden. 🌅⚓️🌍

Denn was uns dort erwartete, kann man in Bildern nicht rüberbringen: bizarre Schären, glatt polierte Felsen, das tiefblaue Meer und ein Horizont, der scheinbar direkt ins Unendliche führt.

Es ist ganz schön windig hier 💨💨💨.

Morgen treffen wir dann doch noch unsere Segler Sandra und Volker.

Manchmal muss man eben erst bis ans Ende der Welt fahren, um sich wiederzusehen.

Zum Glück liegt das Ende der Welt in Norwegen nur eine Tagesetappe entfernt. 😉