Der vorhergesagte Wetterumschwung bringt tatsächlich vormittags Regen und ordentlich Wind mit sich – also sind erst einmal Hafentage angesagt. Halb so wild, denn unsere mutigen, vor nichts zurückschreckenden Seglerfreunde haben sich trotzdem auf den Weg zu uns gemacht.



ganz untypisch für die beiden 🤔




Gemeinsam mit unseren sympathischen Schweizer Bootsnachbarn als Empfangskomitee
bereiten wir den beiden einen herzlichen Empfang.

Und wie das auf Booten nun einmal ist: Hafentage eignen sich hervorragend für kleine Reparaturen.
Bei unserer gestrigen Tour ans “Ende der Welt” bemerkte mein Captain an einer flachen Engstelle, dass der Powertrim der Backbordmaschine seinen Dienst quittiert hatte. So etwas lässt meinem Skipper natürlich keine Ruhe und muss möglichst schnell untersucht werden.

Kurze Zeit später war mein Allround-Captain bereits als Schlangenmensch im Motorraum verschwunden. Nach gründlicher Spurensuche stand der Übeltäter fest: Die Sicherung der Trimm-Hydraulikpumpe war durchgebrannt. Und natürlich nicht an der leicht zugänglichen Steuerbordmaschine, sondern tief im Inneren des Motorraums in einer schwer zugänglichen Ecke 🫣.
So sieht der Übeltäter aus:


Und es wäre nicht mein Captain, wenn er nicht sogar eine passende Spezial-Ersatzsicherung irgendwo an Bord gebunkert hätte. Er als Elektriker, ich als Handlangerin – gemeinsam wird die Sicherung gewechselt. Zusammen sind wir unschlagbar!
Ergebnis: Powertrim läuft wieder,
Captain zufrieden …
die Welt am “Ende der Welt” ist wieder im Lot 😄.
Jetzt kann der Wind draußen pfeifen, so viel er will. Wir genießen die Gesellschaft mit unseren Freunden und freuen uns darüber, dass aus einem technischen Problem nur eine kleine Episode geworden ist – und keine Katastrophe.