Bereits auf der Fahrt von Ven Richtung Kopenhagen schwächelte unsere Steuerbordmaschine. Die Grüne wollte einfach nicht mehr ihre gewohnte Leistung bringen! Zwar kam unsere Allure zusammen mit der zweiten Grünen noch problemlos ins Gleiten, doch die Endgeschwindigkeit lag deutlich unter dem, was wir gewohnt sind.
#Irgendwasistimmer
Da sich in Kopenhagen keine Volvo-Werkstatt finden ließ, die momentan noch arbeitet (Industrieferien !!!), steuern wir heute Ishøj an. Die Ishøj Marina ist eine der größten und modernsten Marinas auf Seeland. Sie liegt in der Køge Bucht, nur 20 Kilometer südwestlich der dänischen Hauptstadt … wirkt aber wie eine ganz andere Welt. Der Hafen ist auf künstlichen Inseln angelegt und statt Großstadt erwarten uns weite Wiesen, Feuchtgebiete und jede Menge Natur.
Nicht ohne Grund wird Ishøj auch „das grüne Tor nach Kopenhagen“ genannt. Rund 37 Kilometer Radwege führen durch die herrlich grüne Landschaft und laden zum Erkunden ein.

für die Region Kopenhagen
Der feine Sandstrand mit herrlichen Dünen beginnt nur wenige Schritte vom Hafen entfernt und gleich nebenan erhebt sich das markante ARKEN Museum für moderne Kunst, eines der bekanntesten Kunstmuseen Dänemarks. Eigentlich ein perfekter Ort zum Entspannen – wäre da nicht die Sorge um unsere schwächelnde Steuerbordmaschine.



Wir überqueren gleich die unterirdisch verlaufende Öresundverbindung zwischen Kopenhagen und Malmö, die hier in den 4 km langen Drogdentunnel verschwunden ist.


gleich die Räder ausgepackt
und ab ins Grüne …
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das Wetter ist einfach zuuuu schön!

(Powerless Structures, Fig. 101)
Ob das Zufall ist ??? …
passend zu unserer “Kraftlos Grünen” unter Deck ?


(Modified Street Lights)
Zahlreiche Skulpturen sind wie zufällig in der Landschaft verteilt.












Ein Riese aus Altholz versteckt sich unter der Fußgängerbrücke, die über den Kanal zwischen Hundige Havn und dem Arken Museum führt und stützt sie mit seinen Händen.






von anderen Gastliegern ebenso keine Spur?
Gute Nachricht zum Schluss: Wir haben hier den wohl einzigen noch nicht im Urlaub befindlichen VOLVO-Mechaniker der ganzen Region gefunden: Gert. Morgen kommt er an Bord, schließt das VODIA-Diagnosegerät an, dann wissen wir hoffentlich mehr. Das ist wirklich wie ein Sechser im Lotto. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Fehler schnell gefunden ist und sich ebenso schnell beheben lässt, damit wir wieder mit voller Kraft voraus unsere Reise fortsetzen können!